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Flysch ist ein sehr lockeres Material. Im kranken, lichten Wald kann die Vegetationsdecke viel leichter beschädigt werden, als im gesunden Bergwald. Dann reißt der Berg auf und es entstehen Rutsche und Muren. Von selbst ist eine Begrünung kaum möglich und es müßte mit hohem technischen Aufwand verbaut und gepflanzt werden.
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Eine kranke Monokultur:
Infolge des hohen Wildbestandes fehlt a) die Verjüngung und b) haben Gemsen und Rehwild die schmackhafteren Laubbäume herausselektiert.

Übrig bleibt ein vergreister Fichtenwald, wo von Natur aus eigentlich ein Buchenmischwald stehen würde.

Lange Murenbahnen durchziehen den Hang und gefährden den im Tal liegenden Ort Hinterstein.
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Die durch Luftschadstoffe geschwächten Fichten können sich gegen Borkenkäfer nicht mehr erfolgreich wehren: Der Harzfluß, der die Larven ersticken würde, ist zu schwach.

So wird der Wald lückenhaft wie ein Flickenteppich. Überall im Allgäu sind die Borkenkäfer-Schadflächen auszumachen – sofern die Bäume nicht gefällt wurden.
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Deutliche Krankheitssymptome an einer Fichte:
Die Blätter sind von chlorotisch gelber Farbe.

Luftgifte behindern den Stoffwechsel und versauern die Böden.
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Aber nicht nur Bäume werden krank, auch die kleinen Gehölze, wie hier der Bärlapp, reagieren auf die Luftschadstoffe mit Gelbwerden der Blätter
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Im alpinen Gelände über der Baumgrenze ist das Klima so rauh, daß alle Pflanzen ums Überleben kämpfen. Kommen Luftschadstoffe als ein weiterer Streßfaktor hinzu, kann dies das Aus für viele Pflanzen, wie hier der Alpenrose, bedeuten.
Der Stock hier im Bild hat außer den Blütenblättern schon seine gesamte Belaubung verloren.
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Forstbauliche Fehler, wie Monokultur und Fichte am falschen Standort, können bei Sturm zum Fiasko führen.
1990 hat Vivian im Rettenschwanger Tal auf einer ganzen Hangseite den Wald restlos umgelegt.
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Wider besseren Wissens wurde auf einer Fläche im Stillachtal per Kahlschlag der Bergschutzwald abgeholzt.

Schutzlos steht das Haus am Auslauf der Lawinenbahn...
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Es kommen mehr Lawinen und sie arbeiten sich immer näher an die Siedlungen heran – das sind Beobachtungen, die viele aufmerksame Bewohner in den Alpen machen.

Im Bild links hatte eine Lawine die Zufahrt ins Oytal verschüttet.
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Wegen der Klimaerwärmung reicht die Menge des natürlichen Schnees für ein uneingeschränktes Skivergnügen nicht mehr aus. Für Abhilfe sollen die Schneekanonen allerorts sorgen.

Die Sache hat leider einen Haken: Frau Holle liefert lockere Schneflocken. Schneekanonen spucken dagegen harte Eiskristalle aus, die eine präparierte Piste hart wie Beton machen.

Bergwacht und Sportärzte registrieren deshalb eine Zunahme der Verletzungen auf Kunstschnee.

Nachteil für die Vegetation:
Die Kunstschneedecke taut im Frühjahr später weg und verkürzt so die Vegetationszeit. Außerdem gibt es an den Pflanzen verstärkt Frostschäden, da der gepreßte Kunstschnee eine wesentlich verminderte Isolationswirkung hat.
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Doch trotz Kunstschneezugabe ist die Schneedecke auf den Pisten oft zu dünn. Dieser Wacholder auf dem Fellhorn wurde durch scharfe Skikanten abrasiert.
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Gut, daß die Behörden verwaltungstechnisch die Probleme im Griff haben!


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